Der Name der Rose (Film)

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Der Film nach dem gleichnamigen Roman von Umberto Eco zeichnet vor allem mit seiner Inszenierung ein sehr lebendig wirkendes Bild des späten Mittelalters in einem Kloster und verweist auf viele religiöse, soziale und politische Konflikte. Allerdings setzt die Inszenierung einige andere Schwerpunkte als Eco im Roman.

Jean-Jacques Annauds Historienkrimi und die Mitwirkenden erhielten zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Bambi Medienpreis 1986 für Bernd Eichinger als bester Produzent, den César 1986 als bester ausländischer Film, die Goldene Leinwand 1986, den deutschen Filmpreis 1987 und je ein Filmband in Gold für das Ausstattungsteam und für den Hauptdarsteller Sean Connery sowie ein Filmband in Silber für die Film-Herstellung. Der Darsteller des erzählenden Adson von Melk war Christian Slater.

Daten

  • Drehbuchautoren: Andrew Birkin, Gérard Brach, Howard Franklin, Alain Godard
  • Produktionsländer: Deutschland, Frankreich, Italien
  • Originalsprache: Englisch
  • Erscheinungsjahr: 1986
  • Film-Länge (dt. Version): 126 Minuten
  • Die meisten Innenaufnahmen fanden im Kloster Eberbach im deutschen Rheingau statt. Nur das Labyrinth des Bibliotheksbaus wurde in Kulissen der Cinecittà bei Rom gedreht. Die Außenaufnahmen des Klosters wurden ebenfalls in Italien auf einem Hügel außerhalb Roms und die Landschaftsaufnahmen in den Abruzzen nordöstlich von L'Aquila gedreht.

Literatur

  • Hans D. Baumann, Arman Sahihi: Der Film: Der Name der Rose. Eine Dokumentation. Beltz-Verlag, Weinheim, 1991. ISBN 978-3407850706

Weblinks

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